Das Jahr 2009 geht dem Ende zu, Konzertreise, Sommerkonzerte und Winterkonzerte
haben wir alle mit viel Spaß und Freude erlebt.
Das dieses nicht nur eine Floskel ist, zeigt auch ein Fanbrief, den wir erhielten,
und der hier auch gezeigt werden soll!
Hier können Sie sich den Brief
ansehen.
Vieles hat sich in diesem Jahr ereignet, vieles wird unerwähnt bleiben und über
manches wird hier berichtet.
Lassen wir das Jahr Revue passieren....
Das Sinfonie Orchester Tempelhof möchte sich herzlich bei seiner
langjährigen
1. Konzertmeisterin Adelheid Funke bedanken, die das Orchester
aus privaten Gründen im Januar 2009 verlassen hat. Adelheid Funke hat über
viele Jahre den Streicherklang des Orchesters maßgeblich geprägt und
musikalisch weiterentwickelt. Wir bedanken uns für ihre liebenswürdige Art,
das Orchester zu führen und für die vielen schönen gemeinsamen musikalischen
Stunden. Für die Zukunft wünschen wir ihr alles Gute und weiterhin viel
musikalische und private Erfüllung!
Mit Norbert Krost, unserem 2. Konzertmeister, konnten wir glücklicherweise
von einer kontinuierlichen Weiterarbeit ausgehen.
Dennoch freute es uns sehr, in Katharina Liesche, einer außergewöhnlich tollen Geigerin,
eine neue 1. Konzertmeisterin gefunden zu haben. Wir hoffen sehr, dass Katharina und
Norbert am ersten Pult noch viele Jahre mit und für uns spielen werden, denn Tongebung
und Stimmführung des ersten Pultes der Geigen sind für den Gesamtklang eines
Orchesters von großer Bedeutung.
Weiter ging es mit unserer Orchesterreise nach Bad-Sooden-Allendorf, wo wir die Ehre
und das Vergnügen hatten, unsere phantastische Solistin Frau Madoka-Berg zu begleiten.
Was für erhebende Momente für das Publikum und uns!
Erfreulicherweise schrieben einige Orchestermitglieder dazu Beiträge,
die weiter unten dokumentiert sind!
Vielen Dank dafür an Antje und Wilfried für ihre schriftlichen Beiträge
sowie Ingrid und Frank, die eine sehr große Anzahl von schönen Fotos
beigestellt haben, die hier oder in die Bildergalerie eingearbeitet wurden.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal darauf hinweisen, dass wir gerne
Beiträge von Orchestermitgliedern hier einstellen würden. Also nur Mut, wer Beiträge
aus der Vergangenheit oder in Zukunft hat, meldet Euch!
Weiterhin großen Dank an unseren Reiseleiter Helmut, der alles wieder einmal
bravourös und genial organisiert hat! Und das nicht nur für diese Reise, sondern seit
vielen, vielen Jahren! Wie oft habe ich gehört, wie toll doch z. Bsp. die "Laufzettel" wären! So ist
es für jeden Reiseteilnehmer eindeutig, wann er sich wo einzufinden hat!
Leider verkündete Helmut, dass er sich sozusagen in den wohlverdienten "Reiseleiter-Ruhestand"
begeben und in Zukunft keine Reisen mehr organisieren möchte.
Das Orchester bedankt sich bei Dir herzlich und in ganz besonderer Weise für Deine stets toll
organisierten Reisen und Deine unermüdlichen Anstrengungen in diesem Zusammenhang!
Kurz nach der Orchesterreise gaben wir unsere Sommerkonzerte in Berlin, die ebenfalls
ein toller Erfolg waren. Na ja, kein Wunder mit unserer wunderbaren Solistin Helena Berg und so
einem schönen Programm! Also ich hatte immer Mühe, die letzten Takte des ersten Satzes
des Violin-Konzertes von Tschaikowsky ruhig sitzen zu bleiben! Soooo mitreißend!
Nach der wohlverdienten Sommerpause ging es dann an die Vorbereitung der Winterkonzerte.
Erfreulicherweise haben wir einige neue Mitspieler bekommen, darunter auch zwei ganz junge
Musiker. Wir hoffen, dass es den "Neuen" bei uns gefällt und wünschen ihnen viel
Spaß und Freude beim Musizieren mit uns!
Besonders freute es uns auch, dass sich unser ehemaliger Dirigent, Herr Joachim
Richter-Reichhelm, als aktiver Mitspieler der Cellogruppe anschloss.
Nach einer scheinbar viel zu kurzen Probenzeit war es dann soweit: Die Weihnachtskonzerte
warfen ihre Schatten voraus und dann ging es los. Zuerst in der zur Weihnachtszeit immer
recht stimmungsvollen Grunewaldkirche und dann in unserer "Heimat", der ASKA.
Zur Freude des Orchesters waren beide Häuser fast bis auf die letzten Plätze
gefüllt. Unser Programm führte von Haydn über Stamitz zu Mozart und das Publikum
dankte uns mit lang anhaltendem Applaus.
Folgende Werke wurden aufgeführt:
| J. Haydn: |
Sinfonie Nr. 88 in G-Dur |
| Carl Stamitz: |
Konzert für Flöte in G- Dur, opus 29 |
W. A. Mozart:
|
Sinfonie Nr. 41, C-Dur, "Jupiter-Sinfonie", KV 551 |
Hier können Sie sich den Flyer
ansehen
Ganz besonders danken wir unserer Solistin Ellen Pabel, die das Flötenkonzert von
Stamitz unglaublich schön gespielt hat sowie Inge und Christine für ihre großartigen Cello- bzw.
Oboensoli.
Danke Ellen!
Abschließend möchte ich noch zwei Sätze besonders herausstellen, die unserer
"barmherziger und großartiger Orchesterpädagoge" (Antje möge mir diese Anleihe verzeihen!)
Mathis, in seinem Jahresbrief an die Orchestermusiker geschrieben hat:
"Ganz besonders und ausdrücklich möchte ich mich aber bei euch allen für das
harmonische, respektvolle und offene Miteinander bedanken, das unser Orchester
nun seit über 50 Jahren prägt und immer weiter prägen soll und wird!!!
Ich freue mich auf jede Probe, jedes Konzert und es ist für mich ein
unfassbares Geschenk, dass ich mit euch Musik machen darf!!!"
Dem kann ich nur noch hinzufügen, dass es dem Orchester mit Dir genauso geht, lieber Mathis!